Wirkstoff Opium

Opium ist ein Mix aus mehreren alkaloiden Derivaten z.B. Morphin, Kodein, Heroin, Meperidin, Hydromorphon, Methadon

Rohopium sieht wie eine braune-schwarze zähe Masse aus.

Wirkung Opium

Nach dem Rauchen oder Essen bzw. Trinken von Opium setzt bald eine Wirkung ein, die 6 bis 8 Stunden anhalten kann. Dabei hat der Rausch bei oraler Einnahme nach Angabe von Konsumenten eine deutlich stärkere Wirkung auf den Körper, gerauchtes Opium hingegen soll den Geist beflügeln und die Phantasie anregen. Opiumraucher berichten immer wieder von Halluzinationen, die oft einen erotischen Charakter haben. Als Nachwirkung des Opiumrausches können sich (meinst am nächsten Tag) Verstopfung, Übelkeit und Erbrechen einstellen.

Rudolf Gelpke beschreibt den Opiumrausch so:

"Opium... löst die Seele aus ihrer Verflechtung mit den Dingen des Alltags und der Außenwelt. ... Opium macht still und sanft. Es inspiriert und beflügelt die Phantasie, auch die erotische, steigert die Sensibilität und das Zärtlichkeitsempfinden, während gleichzeitig Bewegungsdrang und Betätigungstrieb, Mitteilungsbedürfnis, Ehrgeiz, sexuelle Potenz, Affekte und Aggressivität ganz allgemein verringert werden."

Rudolf Gelpke, aus "Vom Rausch im Orient und Okzident" (zitiert nach "Enzyklopädie der psychoaktiven Pflanzen")

Sucht Opium

mittlere psychische und physische Abhängigkeit ist meist schon nach einiger Zeit vorhanden. Eine Opiumsucht läßt sich relativ leicht kontrollieren. Es gibt Menschen die Ihr leben lang Opium kontrolliert und ohne Probleme konsumieren.
Organe werden selbst nach langjähriger Sucht nicht geschädigt. Der körperliche Verfall ist das gefährliche an der Opium Sucht. Der süchtige ißt nichts mehr und magert ab. Wenn er stirbt, stirbt er nicht am Opium sondern an irgend einer Kleinigkeit, gegen die sich der total immungeschwächte Körper nicht mehr wehren kann.

Entzug Opium

Ein Opium Entzug ist verh. ungefährlich, da die Entzugserscheinungen "nur" einer starken Grippe ähneln, aber nach wenigen Tagen vorüber gehen. Opiumentzüge sind in der Regel nicht gefährlich.
Und liegt der Hund begraben, aufgrund dieser vorgegaukelten Harmlosigkeit wollen die Süchtigen nicht behandelt werden.
Viele sagen, sie seien lieber Tod, als auf den süßen Schlaf des Opiums zu verzichten.

Wirkstoff Heroin

Das weiße bis bräunliche kristalline HEROIN ist das gefährlichste Rauschgift und kann schon nach einmaliger Anwendung zur Sucht führen. Ohne Entwöhnung endet diese Sucht tödlich. Heroin wird durch die Umwandlung von Morphin, das aus Rohopium gewonnen wird, unter Zusetzung verschiedener Chemikalien in einem relativ einfachen, aus mehreren Schritten bestehenden chemischen Prozeß gewonnen (Heroin Nr. 1 bis 4). Heroin Nr. 1 und 2 sind Zwischenprodukte und nicht für den Drogenhandel geeignet. Das Heroin Nr. 3 (Hong Kong Rocks) Heroingranulat hat einen Reinheitsgehalt von etwa 40%. Das pulverisierte Heroin Nr. 4 (Thai-H) Heroin pulverfoermig hat einen weitaus höheren Reinheitsgehalt.

Für dieses Verfahren sind im allgemeinen nur Grundkenntnisse der Chemie erforderlich. Je höher jedoch der Reinheitsgrad des Heroins ausfallen soll, um so mehr steigen die Anforderungen an das Können und die Erfahrung des einzelnen Chemikers. Trotz bestimmter Grundverfahren und Chemikalien, die der Chemiker zur Heroinumwandlung anwenden bzw. benutzen muß, bleibt ihm genügend Spielraum für individuelle Herstellungsmethoden. Dies hat zur Folge, daß das auf den Drogenszenen angebotene Heroin verschiedene Erscheinungsformen aufweisen kann, die im wesentlichen durch herstellungsbedingte Substanzformen (klumpig, körnig, pulvrig), Chemikalien und Beimengungen verursachte farbliche Variationen und wechselnde chemische Zusammensetzungen geprägt sind.

Meist sind in Heroin Streckmittel (z.B. Milchzucker, Traubenzucker, Ascorbinsäure, Mehl, Talkum, Zitronensäure, Paprikapulver, Calciumcarbonat oder Heilerde) und Verschnittmittel (z.B. Acetylsalicylsäure, Paracetamol, Strychnin, Chinin, Coffein, Amphetamine oder Phenazon) enthalten. Gelegentlich wurden auch schon Beimischungen von Kalk, Insektenvernichtungsmittel oder Waschpulver festgestellt.

Wirkung Heroin

  • Beruhigende, z.T. einschläfernde, stark schmerzlindernde Wirkung. Unruhe und Angst werden eingeschränkt
  • Bei manchen Menschen ruft Heroin dagegen bereits in kleinsten Mengen Unruhe, Angst und Unwohlsein hervor
  • Im Heroinrausch fühlt sich der Mensch losgelöst und glücklich. Sein Selbstbewußtsein ist gesteigert, z.T. übersteigert. Dadurch sind Fehleinschätzungen möglich
  • Die Sinne gehorchen nicht mehr
  • Sucht Heroin

    Stärkste psychische und physische Abhängigkeit ist meist schon nach kurzer Zeit vorhanden. Hierbei spielt es keine Rolle, ob das Heroin inhaliert ("hailing" oder "blowing" genannt), geschnupft oder injiziert wird. Das bedeutet, daß auch das Inhalieren und Schnupfen von Heroin süchtig macht.

    Entzug Heroin

    Der Entzug von Heroin ist sehr gefährlich und schmerzhaft. Er sollte dringend ärztlich überwacht werden, und immer wieder sterben Menschen beim Entzug an Herzversagen.